BIOLOGISCHER VORRATSSCHUTZ FÜR EINZELHANDEL UND GROßLAGER

Für Einzelhandel und Großlager stellen Vorratsschädlinge ein erhebliches Risiko dar. Welche Schädlinge eine besondere Bedrohung für die gelagerten Vorräte bedeuten, und wie sie auf natürliche Weise bekämpft werden können, erfahren Sie hier – und ebenso, warum der natürliche Vorratsschutz mit Schlupfwespen allen anderen Verfahren der Schädlingsbekämpfung in Großlagern bei weitem überlegen ist.

Erfolgreiche Bekämpfung von Vorratsschädlingen mit Schlupfwespen

Wenn Vorräte von Schädlingen heimgesucht werden, rückt diesen Vorratsfeinden niemand so hartnäckig zu Leibe wie Schlupfwespen. Denn diese Nützlinge sind der natürliche Feind von Vorratsschädlingen wie Lebensmittelmotten und Nagekäfern – denn sie beseitigen diese Schädlinge effektiv, nachhaltig und ohne dabei die Vorräte in Mitleidenschaft zu ziehen.

 

Die Vorteile auf einen Blick

Die Einsatz von Schlupfwespen ist eine natürliche Methode der Schädlingsbekämpfung. Sie kommt ohne chemische Substanzen aus und ist daher für den Menschen völlig unbedenklich. Für die Betreiber von Großlagern ist die Schädlingsbekämpfung mit Schlupfwespen vor allem auch deshalb besonders attraktiv, weil sie die Qualität des gelagerten Guts nicht beeinträchtigt, während bei der konventionellen Schädlingsbekämpfung mit chemischen Mitteln stets größere Lagerbestände vernichtet werden müssen und die befallenen Lagerstätten oft längere Zeit unzugänglich sind. Beim Einsatz von Schlupfwespen werden die normalen Betriebsabläufe dagegen nicht beeinträchtigt. Nicht zuletzt deshalb eignet sich diese Form der Bekämpfung von Vorratsschädlingen in besonderer Weise auch bei einem prophylaktischen, vorbeugendem Einsatz.

Schädlingsbekämpfung mit den Waffen der Natur

Wenn Sie bei der Bekämpfung von Vorratsschädlingen in Großlagern auf Schlupfwespen vertrauen, schlagen Sie die Schädlinge mit den Waffen der Natur – denn sie lassen ihre natürlichen Feinde zum Kampf gegen sie antreten!  Schlupfwespen sind kleine Parasiten, die Vorratsschädlinge gezielt töten. Dabei sind die Schlupfwespen so lange aktiv, bis die gesamte Schädlingspopulation vernichtet ist. Wenn alle Schädlinge beseitigt sind, finden sie selbst keine Nahrung mehr, und sterben schließlich selbst.

 

Für den Menschen unbedenklich
Für Menschen ist die Schädlingsbekämpfung mit Schlupfwespen völlig unbedenklich – anders als Pestizide und andere hochgiftige Substanzen, die in der konventionellen Schädlingsbekämpfung eine dominante Rolle spielen. Schlupfwespen verunreinigen zudem auch nicht die Vorräte, zu deren Schutz sie eingesetzt werden. Sie eignen sich daher in einzigartiger Weise gerade auch zum Schutz von Vorräten, die für die weitere Verwendung in der Nahrungs- oder Futtermittelproduktion bestimmt sind.

Gezielter Einsatz
Auch wenn es sich bei den Schlupfwespen um kleine Tiere handelt, die sich selbständig fortbewegen, lässt sich ihr Einsatzgebiet räumlich begrenzen. Sie müssen daher nicht befürchten, dass sich die zur Bekämpfung eine Schädlingsbefalls ausgebrachten Schlupfwespen über den gesamten Lagerraum oder gar den gesamten Betrieb ausbreiten. Denn die Schlupfwespen, die auf
Vorratsschädlinge angesetzt werden sind nur innerhalb eines bestimmten Radius aktiv. Denn da sie mikroskopisch klein sind und ihre Lebensspanne als Falter nur wenige Wochen beträgt, legen sie in ihrem Leben nur äußerst geringe Distanzen zurück. Für den Verwender hat das den großen Vorteil, dass sich der Einsatzbereich von Schlupfwespen räumlich weitgehend begrenzen lässt.

Behördliche Sanktionen und Imageschaden vermeiden

Die Lebensmittelproduktion wird in Europa immer stärker kontrolliert – und auch für Großlager werden die Hygienestandards ständig erhöht. Stellen die Behörden im Rahmen einer Hygienebegehung einen Schädlingsbefall fest, können sie empfindliche Sanktionen verhängen, die von Bußgeldern bis zur vorübergehenden oder sogar dauerhaften Schließung des Produktion reichen können. Neben möglichen behördlichen Sanktionen ist es aber vor allem der Imageschaden, den ein zu spät entdeckter Schädlingsbefall verursachen kann, der immer Betriebe veranlasst, Schädlinge systematisch zu bekämpfen. Denn nur wenige einzelne Fälle, in denen Schädlinge entdeckt wurden, genügen oft schon, um das Vertrauen der Kunden nachhaltig zu erschüttern. Ein Schädlingsbefall kann dabei nicht nur im unverarbeiteten Vorratsgut nachgewiesen werden, sondern lässt sich anhand von Pilzgiften auch noch im fertigen Endprodukt feststellen. Gerade dem präventiven, vorbeugenden Schutz vor einem Befall kommt daher erhebliche Bedeutung zu – und mit keiner Methode ist der vorbeugende Schutz so erfolgreich wie mit Schlupfwespen.

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