Erfolgreiche Bekämpfung von Vorratsschädlingen mit Schlupfwespen

Wenn Getreidevorräte von Schädlingen heimgesucht werden, rückt diesen Vorratsfeinden niemand so hartnäckig zu Leibe wie zwei Nützlinge: die Lagererzwespe und das Ameisenwespchen. Diese beiden Schlupfwespenarten sind der natürliche Feind von Getreideschädlingen wie dem Kornkäfer und dem Getreideplattkäfer – denn sie beseitigen die Vorratsfeinde effektiv und ohne dabei die Vorräte in Mitleidenschaft zu ziehen.

Die Vorteile auf einen Blick
Die Einsatz von Schlupfwespen wie der Lagererzwespe und des Ameisenwespchens ist eine natürliche Methode der Schädlingsbekämpfung. Sie kommt ohne chemische Substanzen aus und ist daher für den Menschen völlig unbedenklich. Für landwirtschaftliche Betriebe und Mühlen ist die Schädlingsbekämpfung mit Schlupfwespen vor allem auch deshalb besonders attraktiv, weil sie die Getreidequalität nicht beeinträchtigt, während bei der konventionellen Schädlingsbekämpfung mit chemischen Mitteln stets größere Lagerbestände vernichtet werden müssen und die befallenen Lagerstätten oft längere Zeit unzugänglich sind. Beim Einsatz von Schlupfwespen werden die normalen Betriebsabläufe dagegen nicht beeinträchtigt. Nicht zuletzt deshalb eignet sich diese Form der Bekämpfung von Vorratsschädlingen in besonderer Weise auch bei einem prophylaktischen,
vorbeugendem Einsatz.

Schädlingsbekämpfung mit den Waffen der Natur
Wenn Sie bei der Bekämpfung von Vorratsschädlingen auf Nützlinge wie Lagererzwespen und Ameisenwespchen vertrauen, schlagen Sie die Schädlinge mit den Waffen der Natur – denn sie lassen ihre natürlichen Feinde zum Kampf gegen sie antreten! Sowohl bei der Lagererzwespe als auch beim Ameisenwespchen handelt es sich um kleine Parasiten, die Vorratsschädlinge – wie den Kornkäfer
und den Getreideplattkäfer – gezielt töten. Dabei sind die Nützlinge so lange aktiv, bis auch das letzte Schädlingsei vernichtet ist. Finden sie schließlich keine Nahrung mehr, sterben auch sie.

Für den Menschen unbedenklich
Für Menschen ist die Schädlingsbekämpfung mit Schlupfwespen völlig unbedenklich – anders als Pestizide und andere hochgiftige Substanzen, die in der konventionellen Schädlingsbekämpfung eine dominante Rolle spielen. Schlupfwespen wie die Lagererzwespe und das Ameisenwespchen verunreinigen zudem auch nicht die Vorräte, zu deren Schutz sie eingesetzt werden. Sie eignen sich
daher in einzigartiger Weise gerade auch zum Schutz von Getreidevorräten, die für die weitere Verwendung in der Nahrungs- oder Futtermittelproduktion bestimmt sind.

 

Gezielter Einsatz
Auch wenn es sich bei den Schlupfwespen um kleine Tiere handelt, die sich selbständig fortbewegen, lässt sich ihr Einsatzgebiet räumlich begrenzen. Sie müssen daher nicht befürchten, dass die zur Bekämpfung eines Schädlingsbefalls ausgebrachten Schlupfwespen sich über den gesamten Lagerraum oder gar den gesamten Betrieb ausbreiten. Denn die Schlupfwespen, die auf Getreideschädlinge angesetzt werden – also die Lagererzwespe und das Ameisenwespchen – werden nur innerhalb eines bestimmten Radius aktiv. Dass die Reichweite beider Schlupfwespenarten eng begrenzt ist, liegt daran, dass sie nicht fliegen können: 
Sowohl die Lagererzwespe als auch das Ameisenwespchen bewegen sich  ausschließlich krabbelnd fort – und da sie mikroskopisch klein sind und ihre Lebensspanne als Falter nur wenige Wochen beträgt, legen sie in ihrem Leben nur äußerst geringe Distanzen zurück. In beiden Fällen beträgt dieser Aktionsradius weniger als fünf Meter. Für den Verwender hat das den großen Vorteil, dass sich der Einsatzbereich beider Schlupfwespenarten räumlich weitgehend begrenzen lässt.
  
Behördliche Sanktionen und Imageschaden vermeiden
Die Lebensmittelproduktion wird in Europa immer stärker kontrolliert – und auch für landwirtschaftliche Betriebe und Mühlen werden die Hygienestandards fortlaufend erhöht. Stellen die Behörden im Rahmen einer Hygienebegehung einen Schädlingsbefall fest, können sie empfindliche Sanktionen verordnen, die von Bußgeldern bis hin zur vorübergehenden oder sogar dauerhaften Schließung des Produktion reichen können. Neben möglichen behördlichen Sanktionen ist es aber vor allem der Imageschaden, den ein zu spät entdeckter Schädlingsbefall verursachen kann, der immer mehr landwirtschaftliche Betriebe und Mühlen veranlasst, Schädlinge systematisch zu bekämpfen. Denn nur wenige einzelne Fälle, in denen Schädlinge entdeckt wurden, genügen oft, um das Vertrauen des Kunden nachhaltig zu erschüttern. Ein Schädlingsbefall kann dabei nicht nur im ungemahlenen Getreide festgestellt werden, sondern lässt sich anhand von Pilzgiften auch noch im gemahlenen Endprodukt feststellen. Gerade dem präventiven, vorbeugenden Schutz vor einem Schädlingsbefall kommt daher erhebliche Bedeutung zu – und mit keiner Methode werden Vorratsschädlinge so erfolgreich bekämpft wie mit Schlupfwespen.

 

 

 

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